01) Schwarzpulverschützen (Einzelmitgliedschaft):

Jahresbeitrag: 60 Euro (inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer), zuzüglich einer einmaligen Aufnahmegebühr in Höhe von 48 Euro.

Der Jahresbeitrag wird seit dem 01.01.2014 wie folgt erhoben:

Ursprünglicher Beitrittsmonat Januar - Juni :
20. Oktober eines jeden Jahres

Ursprünglicher Beitrittsmonat Juli - Dezember:
20. April eines jeden Jahres

Kostendeckungspauschalen bei Ausfertigung von Bedürfnisbescheinigungen:

Die im Zusammenhang mit der Ausstellung von Bedürfnisbescheinigungen zu erfüllenden behördlichen Auflagen, haben inzwischen einen derartigen Umfang und Kontrollaufwand angenommen, dass wir ausschließlich zum Zweck der Kostendeckung seit dem 01.11.2007 folgende Kostendeckungspauschalen (inkl. 19 % Mwst) erheben müssen:

Sprengstoffrechtliche Bedürfniserstbescheinigungen auf Grundlage von § 27 Sprengstoffgesetz:  25 Euro. (Erstausfertigung bzw. Verlängerung)

Wichtig: Seit ca. Mitte 2008 verlangen Genehmigungsbehörden zunehmend, neben der Mitgliedsbescheinigung, auch einen Nachweis des Verbandes, das der Antragsteller regelmäßig am Schwarzpulverschießen nach dem Reglement des bescheinigenden Verbandes/Vereines teilnimmt. Wir möchten daher jedem Schwarzpulverschützen ans Herz legen, sein Hobby zu leben und wenigstens mit der ein oder anderen Disziplin am Fernwettkampf der SPI teilzunehmen der ganzjährig angeboten wird.

Waffenrechtliche Bedürfnisbescheinigungen nach §8 (1) Waffengesetz: 25 Euro je ausgefertigter Bescheinigung.

Da der SPI die o.a. Kosten in jedem Fall entstehen und mit diesen Beiträgen keinerlei Gewinne erwirtschaftet werden, trägt das Kostenrisiko eines ggf. negativen behördlichen Bescheides ausschließlich der Antragsteller.


Sonderkonditionen:

- Bei Familien, Ehepaaren und Lebensgemeinschaften wird, unabhängig von der Anzahl der beitretenden Personen, lediglich die Aufnahmegebühr für eine Person erhoben. Weitere Beitritte aus der betreffenden Personengruppe sind somit von der Aufnahmegebühr freigestellt.


- Kinder bis zum 16. Lebensjahr bleiben komplett beitragsfrei. Eine Aufnahmegebühr wird für diesen Personenkreis nicht erhoben.

- Vom 16. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs wird ein reduzierter "Nachwuchsjahresbeitrag" in Höhe des halben Jahresbeitrages erhoben. Dieser "Nachwuchsbeitrag" wird ab Vollendung des 18. Lebensjahres auf Antrag und Nachweis noch so lange gewährt, wie an die Eltern des betreffenden Mitgliedes Kindergeld ausbezahlt wird.

- in Notfällen (Arbeitslosigkeit, Krankheit, finanzielle Schwierigkeiten etc.) kann auf Antrag, mit entsprechend geeignetem Nachweis, zeitlich befristet der Jahresbeitrag bis auf 50 % reduziert werden. Dieser reduzierte Beitrag ist - sofern keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen wurden - zunächst auf ein Jahr befristet und ist dementsprechend nach Ablauf eines Jahres erneut zu beantragen.

- Mitglieder, die einem SPI-Mitgliedsverein angehören und uns eine SEPA - Lastschrifteinzugsermächtigung erteilt haben bzw. erteilen und denen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch kein anderweitiger Nachlass auf den Jahresbeitrag gewährt wird, bekommen seit dem 01.06.2006 für die Dauer Ihrer Mitgliedschaft in einem SPI-Mitgliedsverein eine Gutschrift von 6 Euro auf den Jahresbeitrag.

- Neumitglieder, die uns eine Mitgliedschaft in einem SPI-Mitgliedsverein nachweisen, erhalten eine um 50 % ermäßigte Aufnahmegebühr und bezahlen einen um 6 Euro reduzierten Jahresbeitrag. Damit soll die Zugehörigkeit zum SPI-Mitgliedsverein, - der i.d.R. die notwendige Infrastruktur in Form von Vereinsheim und Schießanlage zur Verfügung stellt - honoriert werden.


Wichtige Info:

Von außerordentlichen Entwicklungen abgesehen (z.B. weitere Mehrwertsteuererhöhungen oder eine hohe Inflationsrate) strebt die SPI an, die Beiträge in der o.a. Höhe auf Dauer konstant zu halten.

Zahlungsweise:

Beiträge werden jeweils für den Zeitraum von 12 Monaten im Voraus fällig! Aus organisatorischen und Kostengründen sollte die Zahlung möglichst im SEPA-Lastschriftverfahren durch Erteilung einer Einzugsermächtigung erfolgen. Bei Zahlung auf Rechnung erheben wir zum Ausgleich des erhöhten Verwaltungsaufwandes und der dadurch zusätzlich entstehenden Portokosten einen Aufschlag in Höhe von derzeit 2,50 Euro (inkl. Mwst)

02) Vereine und Verbände:

Jahresbeitrag: 140 Euro pro Jahr (inkl. Mwst.) Der Beitrag beinhaltet eine Einzelmitgliedschaft für ein namentlich zu benennendes Mitglied aus dem Verein, der die Funktion eines "Verbindungsmannes" zwischen Verein/Verband und SPI übernimmt.

Achtung: Mitgliedschaft von Vereinen und Verbänden kommen bei der SPI nur auf Grundlage einer sogenannten "Korporativmitgliedschaft" zustande. 

Das bedeutet: Die Mitglieder des beitretenden Vereins bzw. Verbands sind aufgrund des Beitritts Ihres Vereins bzw. Verbands nicht automatisch auch Mitglied der SPI.

Die SPI kennt keine "Zwangsmitgliedschaften"! Vielmehr muss jedes einzelne am Beitritt zur SPI interessierte Vereinsmitglied, aus eigenem Willen und daher i.d.R. auch aus eigener Überzeugung, der SPI als Einzelmitglied beitreten.

Beitretende Vereine erhalten mit ihrem Beitrag lediglich das Recht, auf ihren vereinseigenen Schießanlagen auf Basis der SPI-Wettkampfordnung regionale oder auch überregionale Wettkämpfe und Meisterschaften für SPI-Mitglieder in Abstimmung mit der SPI auszurichten und hierfür auf Basis allgemeingültiger Regeln Startgelder zu erheben!

Wettkämpfe mit Meisterschaftscharakter sind genehmigungspflichtig und zwecks Austragungserlaubnis bei der SPI zu beantragen. Bewerben sich zwei Veranstalter um die Austragung ein und derselben Meisterschaft, bekommt der Veranstalter den Zuschlag, dessen Antrag zuerst zur Genehmigung bei der SPI vorgelegt wurde (Posteingang), sofern die Geschäftsleitung der SPI bzw. eine von ihr beauftragte Kommission oder beauftragter Sachverständiger den Veranstaltungsort als geeignet für die Austragung der beantragten Meisterschaft beurteilt hat.

03) Gewerbliche Auftraggeber:

Je nach Wunsch, Intention und Möglichkeiten des privaten Sponsors bzw. Auftraggebers unter Beachtung eines jährlichen Mindestbeitrages in Höhe von 60 Euro (zzgl. Mwst.) Die Rechnungsstellung erfolgt durch die SPI unter Ausweisung der Mehrwertsteuer.

 04) Private Auftraggeber:

Je nach Wunsch, Intention und Möglichkeiten des privaten Sponsors bzw. Auftraggebers, unter Beachtung eines jährlichen Mindestbeitrages in Höhe von 60 Euro (inkl. Mwst)

 05) Kündigung/Austritt aus der SPI:

EIn Austritt kann nur schriftlich mittels eines eingeschriebenen Briefes unter EInhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Kalenderjahresnede erklärt werden. Eventuell vorhandene Restguthaben verfallen.

Austritte von Vereinen, gewerblichen und ggf. privaten Auftraggebern

sind nur mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Jahresende (31.12.) eines jeden Kalenderjahres möglich.

Hinweis: Der Mitgliedsausweis ist innerhalb von 14 Tagen nach Wirksamwerden des Austrittes (ggf. per Einschreiben) an die SPI zurückzusenden und darf ab dem Zeitpunkt der Wirksamwerdung des Austrittes nicht mehr verwendet werden.

Eine Weiterverwendung des Mitgliedsausweises oder die missbräuchliche Verwendung der ehemaligen SPI-Mitgliedsnummer - insbesondere zur Erlangung von wirtschaftlichen Vorteilen oder Erschleichung anderer mit dem Besitz des Ausweises oder der SPI-Mitgliedschaft verbundener Leistungen - wird straf- und zivilrechtlich verfolgt!

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass mit Wirksamwerden der Kündigung auch der mit der Mitgliedschaft verbundene Versicherungsschutz endet und Austritte aus der SPI aufgrund der Gesetzeslage den zuständigen Genehmigungsbehörden gemeldet werden müssen, sofern während der Mitgliedschaft mit Bezug zur SPI bzw. über die SPI waffen- oder sprengstoffrechtliche Bedürfnisnachweise eingeholt wurden. (Stand: 01.12.2009)